Modellflug Club Dötlingen    gegründet 1989
Modellflug Club Dötlingen e.V.
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Hier stellen sich unsere Mitglieder vor. In lockerer Reihenfolge beschreiben die Mitglieder ihre Modellfluglaufbahn und was sie am Modellfliegen fasziniert.
Frank Müller
Schon als Kind haben mich alle Dinge die Fliegen begeistert. Oft waren wir auf dem Sportflugplatz in Hatten um den Flugzeugen zuzusehen. Den ersten Kontakt mit einem Modellflugzeug hatte ich bereits in der Grundschule. Ein guter Freund (Uwe P.) hatte einen kleinen Uhu. Den ließen wir oft auf der Weide fliegen und waren damit auf Freiflug Wettbewerben. Es kam für Uwe noch eine Taxi, der kurz darauf folgende Absturz beendete die erste Phase der noch jungen Karriere. Viele Jahre später (1988) erwachte der Wunsch nach einem eigenen Modell. Aus dem Kleinanzeiger wurde eine gebrauchte Ausstattung gekauft und liebevoll hergerichtet. Ein Mosquito Segler mit einen angsteinflößenden Cox Motor und eine Multiplex Professional Anlage bildeten die Zeitgemäße Ausrüstung. Theoretisch wusste ich bescheid und nachdem ich mich mit der Technik angefreundet hatte ging es auf dem heimischen Acker los. Dank der gutmütigen Flugeigenschaften ging es erstaunlich weit hoch, unglaublich wie lange 20ml Sprit reichen. Natürlich ging es nicht ohne Blessuren ab ( diverse “Lande”spuren am Modell und blaue Flecken an den Fingern vom Motor). Zum Glück war mir aber immer klar was falsch lief und so konnte ich schon nach kurzer Zeit dieses 250cm spannende Monstrum sicher bändigen. Nach einigen Monaten kam der Wunsch nach Gesellschaft auf und ich machte mich auf die Suche nach Gleichgesinnten. Eher durch einen Zufall bin ich auf die Wardenburger Modellfluggruppe gestoßen. Noch eingeschüchert von den ganzen Profis dort, die zum Teil mit modernen Kunstfliegern flogen, wagte ich mich auf den Platz. Zum Glück wurde ich freundlich aufgenommen, so das der Entschluss dort Mitglied zu werden schnell gefasst war. Nach ein paar Wochen lernte ich dann wieder einen Uwe (R) kennen. Er zeigte mir das man Modelle auch so landen kann das sie an einem Stück bleiben. Mit Uwe verbrachte (und verbringe auch heute noch ) viel Zeit. Die Modelle wurden immer wendiger, schneller, größer. Es wurde wahnsinnig viel gebastelt und geflogen. Nach einiger Zeit kam der erste Hubschrauber ins Haus. Der Kreisel machte komische Geräusche und der Motor war irre laut. Stundenlang schwebten wir vor unserer Nase rum, auch im Winter. Schon nach ein paar Jahren bin ich mit in den Vorstand gegangen und habe dort viele Jahre verschiedene Posten übernommen. Mitte der 90er Jahre wurden ersten Modelle auch in GFK selbst getupft. Mit diesen Modellen flog ich auch einige Zeit bei F3A-X Wettbewerben mit, auch das war eine tolle und spannende Zeit. Über die Jahre wurden viele Modelle gebaut und viel geflogen. Ich habe schon oft überlegt wieviele Stunden in der Luft und Landungen ich wohl schon absolviert habe. Leider ging der Flugbetrieb in Wardenburg immer weiter zurück, deswegen war ich dann auch oft in Ocholt. Dort ist auch Uwe inzwischen und einige andere die ich über die Jahre kennengelernt habe. Leider ist es weit zu fahren, so das ich mich Anfang 2014 nach einer neuen bleibe umgesehen habe. Nach einem Besuch bei Thomas Plate (den ich auch schon über 20 Jahre kenne und sehr schätze) sind wir noch zum Modellflugplatz gefahren. Dort waren auch gerade die Umbaumaßnahmen der Vereinshütte im vollen gange, was mich sehr beeindruckt hat. Als ich wieder nach Hause gefahren bin, hatte ich den Mitgliedsantrag schon unterschrieben. Merkwürdigerweise hatte Thomas einen Antrag dabei. In Dötlingen konnte ich schnell Fuß fassen, da ich schon einige Miglieder kannte und andere kennengelernt habe. Auch neue Freundschaften sind entstanden. Aktuell beschäftige ich mich sehr viel mit Elektro Antrieben in Kunstflugzeugen und Hubschraubern, FPV Racern und fliege die Jet Konstruktionen die ich mit Uwe R. auf die Beine stelle (SU47 in 2011 und Phantom F4F Maßstab 1:6,3 in 2016). Am Modellfliegen faziniert mich das man immer was neues machen kann. Die Freude nach einen schönen Flug und die gemeinsame Zeit mit den Vereinskameraden machen das Hobby zu einem sehr wichtigen Teil in meinem Leben. Im Verein kümmere ich mich um die Flugsicherheit und die Webseite.
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Marius Huntke
Seit meinem zwölften Lebensjahr baue und fliege ich Modellflugzeuge. Mein Vater nahm mich als Kind öfter mit zu Flugtagen und ich war sofort fasziniert von der Fliegerrei und der Technik. So nervte ich meine Eltern so lange, bis ich mein erstes Flugzeug, eine Piper J3 mit 6,5 ccm Methanolmotor und eine gebrauchte MC15 Fernsteuerung zum Geburtstag geschenkt bekam. Nun fehlte nur noch ein Verein. So fuhren wir zum MCD und fühlten uns sofort in guten Händen. Mir wurde hier alles über das Modellfliegen und Bauen beigebracht. Angefangen vom Bügeln einer Tragfläche bis hin zum Einstellen eines Verbrennugsmotors. Das Fliegen wurde mir zuerst noch ohne Lehrer-Schüler System mit der klassischen "Senderübergabe"-Methode beigebracht. Dies war leider nicht besonders schlau und vorderte schon bald sein erstes Opfer. Die Piper stürzte ab und ich stand ohne Modell da. Hier half mir Bernd V. sofort und zeigte mir, wie man ein Modell wieder repariert und anschließend mit neuer Folie bespannt. Als dann Christoph B. seine Fernsteuerung mit LS-System mitbrachte, wurde das Fliegenlernen auch für mich immer entspannter und die Abstürze hielten sich in Grenzen. So konnte ich nun bald alleine fliegen. Die MC15 begleitete mich so zwei Jahre lang, bis diese schließlich einen Wackelkontakt in der Stromversorgung aufwies und ich dieser Anlage selbst nach einer Reperatur nicht mehr traute. Hier half mir Alfred S. weiter, der mir seine MC2020 von Multiplex verkaufte. Wir verstanden uns auf anhieb und so wuchs daraus eine tolle Freundschaft, in der nicht nur Modelle mit Verbrennunsmotoren geflogen wurde, sondern  auch an Turbinen, Pulsos und Raketen gebastelt wird. Dies machte dieses Hobby für mich noch viel interessanter. Weitere drei Jahre verstrichen und die Modelle von mir wurden zwar nicht immer umbedingt schöner, da mein Modellbaubestand praktisch nur aus abgestürzten Modellen von Vereins- kollegen bestand, die ich von ihnen geschenkt bekam und selber wieder reparierte. So besaß ich bereits als Schüler eine gute Anzahl an Flugzeugen, ohne viel Geld dafür auszugeben. Jedoch war irgendwann auch die Tage der MC2020 gezählt. Zu dieser Zeit kamen gerade die ersten 2,4 GHz Sende-Anlagen auf den Markt und ich nahm mein gesamtes Erspartes zusammen und kaufte mir eine Spektrum DX7, eine der ersten 2,4 GHz Anlagen bei uns auf dem Flugplatz. Zeitgleich entdeckte ich mein Interesse zum Speedflug, den ich bis heute treu geblieben bin. Doch nicht nur in meiner Freizeit brachte mich dieses Hobby weiter. Durch den Modellflug wurde mir auch klar, dass mein späterer Beruf etwas mit Technik zu tun haben soll. Da in der Vergangenheit von mir diverse Glühautomaten, Fahrwerkssteuerungen und weitere Schaltungen für den Modellflug entwickelt wurden, entschied ich mich nach meiner Ausbildung zum tech. Assistenten für Informatik, Elektrotechnik zu studieren. Hier erhielt ich immer wieder Rückhalt durch verschiedene Vereinskollegen und diverse Tipps für Studium. Für mich ist es immer ein Highlight, am Wochende raus auf den Flugplatz zu fahren und meine Modelle zu fliegen und Zeit mit den Vereinskameraden zu verbringen. Im Verein kümmere ich mich um den Betrieb und Wartung unserer Solaranlage, die sowohl die Vereinshütte als auch unser Ladepanel mit Energie versorgt.
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